Durch die Krankheit meiner Mutter im Jahr 2006 veränderte sich mein Leben grundlegend. In dieser Zeit der Sorge und auch Hilflosigkeit suchte ich nach neuen Wegen, ihr zu helfen. So besuchte ich einen Heilerkongress und ahnte nicht, dass diese Entscheidung mein eigenes Leben für immer verändern würde.
Dort nahm ich an einer Heilmeditation teil, die von meinem späteren Mentor Armin Mattich geleitet wurde. Während dieser Meditation aktivierte er meine Lebenskraft,
und ich fiel in einen Zustand tiefer Trance. Ich trat ein in ein helles, alles durchdringendes Licht und erlebte einen Frieden und eine Liebe, die ich bis dahin nicht kannte. Eine Liebe, die sich
nicht mit Worten erklären lässt. In diesem Licht spürte ich die Anwesenheit von Engeln und Lichtwesen sowie die Nähe meines verstorbenen Vaters und meiner Großeltern. Es war ein zutiefst
berührendes und heilendes Erlebnis. Es war so wundervoll, dass ein Teil von mir gar nicht mehr zurückkehren wollte, was natürlich nicht möglich war. Doch ich kehrte verändert zurück.
Dieses Erlebnis öffnete etwas in mir. 2007 begann ich meine Ausbildung zur Reikimeisterin. Auch wenn mir Reiki wichtige Grundlagen vermittelte, fühlte es sich nicht
an wie das, was ich auf dem Heilerkongress erfahren hatte. Etwas in mir wusste: Da gibt es noch mehr.
So machte ich mich auf die Suche nach Armin. Über viele Jahre hinweg lernte ich von ihm Meditation und Trancearbeit, das bewusste Wahrnehmen meiner eigenen
Fähigkeiten und Gaben sowie die Arbeit mit der geistigen Welt. In dieser Zeit machte ich nicht nur außergewöhnliche spirituelle Erfahrungen, sondern gewann auch Vertrauen in meine eigene
Wahrnehmung und meine Fähigkeiten.
Durch Armin begegnete ich weiteren Menschen, die mich auf diesem Weg begleiteten und prägten. Dazu gehörten unter anderem Lehrerinnen und Lehrer des medialen
Heilens und der bewussten Kommunikation mit der geistigen Welt. Jede dieser Begegnungen brachte neue Erkenntnisse und oft auch tiefe innere Prozesse.
Eine der wichtigsten und prägendsten Begegnungen war die mit Maya Storms. Sie vermittelte mir „das Wissen“ und legte damit einen Samen in mein Herz. Das Wissen ist
die Fähigkeit, die göttliche Liebe und Kraft als Licht in sich selbst wahrzunehmen. Diese Initiation war und ist ein großes Geschenk. Ich bin zutiefst dankbar, Maya noch kennengelernt zu haben,
bevor sie 2016 ihren Weg nach Hause antrat.
Bis heute gehe ich meinen Weg auf spirituellen Pfaden. Ich lerne stetig weiter, über mich selbst, über Bewusstsein, Heilung und die geistige Welt. Meine Erfahrungen
integriere ich bewusst in meinen Alltag, denn Spiritualität ist für mich nichts Abgehobenes, sondern etwas ganz Natürliches, Menschliches und Lebendiges.
Heute begleite ich Menschen dabei, wieder in Kontakt mit ihrer eigenen inneren Kraft zu kommen. Ich teile mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Wahrnehmungen.
Nicht, um fertige Antworten zu geben, sondern um Räume zu öffnen, für Heilung, Erinnerung, Vertrauen und eigene Erfahrungen.
Mein spiritueller Weg ist damit nicht "fertig", denn er ist kein Ziel, das ich erreichen muss, sondern ein fortlaufender Prozess. Ein Weg des Erinnerns, des
Wachsens und des bewussten Lebens im Einklang mit der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.