Uttanasana | stehende Vorbeuge

Die stehende Vorbeuge ist eine sehr erdende Übungseinheit.

 

Starte in der Berghaltung und hebe mit einer Einatmung die Arme nach oben und strecke dich einmal dem Himmel entgegen, bevor du die Arme wieder absenkst.

 

Nun konzentrieren dich auf die Füße, spüre den Kontakt zu Mutter Erde über deine Fußsohlen. Ich liebe es mir vorzustellen, wie lange energetische Wurzeln aus goldenem Licht aus meinen Fußsohlen ins innere der Erde wachsen.

 

Sobald du einen guten Kontakt zur Erde spürst, beugst du deine Knie so stark, dass du mit einer Ausatmung deine Hände auf deinem Fußrücken oder dem Boden ablegen kannst.

 

Mit dem nächsten Atemzug streckst du ganz langsam deine Beine, bis du deinen Zitterpunkt erreichst. Dort verweilst du für sieben Atemzüge, in der Sahitaatmung. Bei der Ausatmung  gestattest du deinen Beinen sich von ganz allein mehr und mehr zu strecken, ohne dabei den Handflächenkontakt zur Erde zu verlieren.

 

Akzeptiere was geht und was nicht - mit ein wenig Übung wird sich dein Zitterpunkt, von ganz allein verlagern. Kannst du dein Bein voll durchstrecken, ist es wichtig, dass du die Knie nicht nach hinten durchdrückst.

 

Entspanne deine Schultern, lasse deinen Oberkörper und Kopf hängen.

Mit dieser Übung dehnst du deine komplette Körperrückseite, aktivierst deine Bauchorgane, energetisierst deinen ganzen Körper und beruhigst dein Nervensystem. Es ist eine sehr entspannende Haltung, wenn du lernst loszulassen und zu akzeptieren was ist. Wollen und müssen lassen deinen Körper in die Anspannung gehen und machen es dir unmöglich körperlich und geistig loszulassen.

 

Ich sage immer gern in meinen MeMo Stunden:" Macht eurer Wirbelsäule und eurem nach Erfolg strebendem Geist eine Freude und hängt mal so richtig ab".

 

Konzentriere dich während der Übung nicht auf das leichte Zittern deiner Beine und den Dehnungsschmerz, sondern auf deine Fußsohlen und deine Atmung.

 

Spüre wie die nährende Energie von Mutter Erde durch deinen Körper strömt. Während der stehenden Vorbeuge, verneigst du dich vor ihr. Diese Verbindung, zum einen über die Füße und Hände und zum zweiten über die Geste der Verneigung, aktiviert dein Wurzelchakra und wirkt ausgleichend auf das Muladhara. Nach der Übung wirst du dich gut geerdet und energetisiert fühlen.